Deutschland ist seit jeher ein Land, das stark von Zuwanderung geprägt ist.

Der Staat nahm ab den 50ern Immigranten auf und bewirkte mit dieser Politik ein starkes Wirtschaftswachstum. Heute ist Deutschland ein kulturell heterogenes Land mit hoher Anzahl aktiver und schöpferischer Menschen, die unterschiedlichste Kulturtraditionen repräsentieren. Integration ist somit für uns heute und in Zukunft von zentraler Bedeutung. Eine gemeinsame kulturelle Identität im 21.Jahrhundert kann also in einer Wechselwirkung zwischen der deutschen Kultur und den Kulturen, die in sie von außen hineingetragen werden, gebildet werden. Ein zentrales Element gelingender Integration ist neben dem Erlernen der gemeinsamen Sprache Deutsch, auch eine kulturelle Integration, die eine bessere Kommunikation ermöglicht. Die Integration ist ein Prozess der beidseitigen Zusammenwirkung verschiedener Kulturen und der gegenseitigen Bereicherung und betrifft Menschen in verschiedenen Altersgruppen. Während die durch die Immigration hervorgebrachten wirtschaftlichen Erfolge von allen Seiten anerkannt und gewürdigt werden, läßt sich eine Rückständigkeit in der kulturellen Zusammenarbeit erkennen, da diese Integrationsproblematik vom Staat nicht im nötigen Ausmaß erkannt und behandelt wurde, so daß ein großes Potential nicht genutzt werden konnte. Die Ergebnisse kultureller Integrationsprozesse sind zwar präsent, aber noch nicht in ausreichender Masse erkannt und anerkannt.
Unter den Immigranten aus den ehemaligen Sowjetunion-Republiken befindet sich eine große Anzahl hochqualifizierter, diplomierter Arbeitskräfte mit jahrelanger Berufserfahrung im Bereich Kunst und Kultur, deren Kenntnisse und Leistungsfähigkeiten von Staat und Gesellschaft nicht genutzt, nicht gefördert oder gar ignoriert werden. Integrationsprobleme konnten von der Gesellschaft nicht länger übersehen oder übergangen werden und nachdem die Regierung im Januar 2005 ein neues Zuwanderungsgesetz verabschiedete und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Kompetenzzentrum ins Leben rief, wurden für die Integrationsförderung klare Richtlinien geschaffen.
Ausgehend von diesen Bedürfnissen und gesetzlichen Grundlagen sehen wir uns verpflichtet, mit unserem Verein auch einen weiteren Beitrag zur Integration zu leisten.
 
 

 
 
   Mitgliedverzeichnis
 
 
    1. Waldemar Faber
 
    Vorsitzender
 
    Weststr. 94
    52134 Herzogenrath
    Tel.: +49 2407 / 18787 (von 10 - 12 Uhr)
 
 
    Kontakt:   waldemar_faber@gmx.de

 
 
 
 
 
    2. Lydia Faber
 
    3. Wilhelm Dohmen
 
    4. Hildegard Dohmen
 
    5. Sergej Nemtchenok
 
    6. Robert Faber
 
    7. Larisa Starovoytova
 
 
 

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Satzung
 


 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

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